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19 Mrz

Von Azubimobil bis Quick-Bewerbung

Das Bild zeigt einen Screenshot der Kampagnen-Website der Techniker Krankenkasse.

Rückblick auf die 3. Tagung Azubi- und Schülermarketing am 12. und 13. März in Berlin

Unter dem Motto „Young Talents finden und binden“ ging es in Berlin zwei Tage lang darum, wie man Jugendliche für eine Ausbildung im eigenen Unternehmen begeistern kann. Dabei lassen sich Personaler – je nach Leidensdruck – mehr oder weniger einfallen. Um es gleich vorwegzunehmen: Am meisten begeistert hat mich die Quick-Bewerbung: mutig, simpel – und funktioniert!

Tag 1:
Am ersten Tag gab es massenweise spannenden Input zum Thema, wie man die Ausbildung für Jugendliche attraktiv machen kann. Dazu Best Practice-Beispiele, u.a. vom Maschinenbau-Unternehmen Liebherr. Dort kann jeder Azubi, der will, während der Ausbildung ins Ausland gehen. Die Deutsche Bahn geht andere Wege und hat eine eigene Abteilung mit Ausbildungsbotschaftern gegründet, die Schulbesuche absolvieren – dort sind von der Führungskraft bis zum Azubi alle Ebenen vertreten und stellen sich und ihre Jobs den Jugendlichen vor.

Etwas ganz anderes haben sich die Berliner Wasserbetriebe einfallen lassen: Die haben festgestellt, dass es ihrer Zielgruppe (die eben nicht überwiegend aus Abiturienten besteht…) unheimlich schwer fällt, Bewerbungen zu schreiben. Und was haben sie gemacht? Eine vereinfachte Bewerbungsvorlage im Briefformat entwickelt, die „Quick-Bewerbung“. Das ist ein Multiple-Choice-Formular zum Ankreuzen, Zusammenfalten und Abschicken – Gebühr bezahlt Empfänger. So ist es den BWB gelungen, eine wichtige Hürde zu nehmen und den Jugendlichen damit die Möglichkeit zu geben, nicht durch ein perfekt strukturiertes Anschreiben, sondern persönlich im Vorstellungsgespräch zu überzeugen.

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