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08 Jul

Wie Hochschulen und Unternehmen mit Virtual Reality ihr Recruiting pushen können

Das Bild zeigt eine junge Frau mit Datenbrille.

Virtual Reality ist auf dem Vormarsch. (Foto: leungchopan / fotolia.com)

Nachdem Jo Diercks und Gero Hesse in ihren Blogs ja schon über Virtual Reality (VR) als das nächste große Ding im Personalmarketing bzw. Employer Branding geschrieben hatten, war ich neugierig und wollte unbedingt mehr über diese neue Technik erfahren. Also habe ich Robin Meijerink kontaktiert und ihn um eine kleine Präsentation gebeten. Robin ist Geschäftsführer von HeadTrip, einer Kölner Agentur, die sich auf die Kreation und Produktion von VR-Inhalten spezialisiert hat. Netterweise hat er sofort zugesagt und stand ein paar Tage später bei uns auf der Matte – im Gepäck ein für VR zwingend notwendiges Tool: das sogenannte „Head-Mounted Display“, auch VR-Brille oder Datenbrille genannt. Diese Geräte sind mittlerweile in verschiedenen Preisklassen und von verschiedenen Herstellern erhältlich – sogar als Low-Budget-Variante aus Pappe von Google für ein paar Euro. In unserem Fall handelte es sich allerdings um ein professionelleres (und auch teureres!) Modell, das Samsung Gear VR mit aufgestecktem Samsung Galaxy Smartphone.

Aber ich will nicht zu technisch werden. Ist ja schließlich kein Tech-Blog hier, und was VR ist und wie es funktioniert, können Sie auch anderswo nachlesen. Ebenso wenig will ich einen detaillierten Erfahrungsbericht abgeben, denn Fakt ist: Man kann viel über Virtual Reality schreiben, doch eine klare Vorstellung davon bekommt man tatsächlich erst, wenn man es selbst ausprobiert. Nur so viel: Ich saß später an diesem Tag noch neben Sir Paul McCartney auf der Bühne, während der Ex-Beatle ein Konzert in San Francisco gab, habe ein Fußballspiel im Stadion direkt vom Spielfeldrand aus verfolgt und bin durch ein syrisches UN-Flüchtlingslager in Jordanien spaziert. Und das alles, ohne einen Schritt aus unserem Konferenzraum im 4711-Haus zu tun. Mein Eindruck: wow! Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hatte ich wirklich das Gefühl, Teil des Geschehens zu sein. Jede Kopfbewegung erzeugte einen Aha-Effekt. Mittendrin statt nur dabei – auf nichts trifft dieser alte DSF-Claim so gut zu wie auf Virtual Reality.

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