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03 Mrz

Ostern schlüpft Jugendstil, die neue Agentur für Azubi- und Studentenmarketing. Endlich! Echt.

Ich glaube, es war im heißen Sommer 2015, da ging es los. Dieses Schwirren im Kopf. Dieses Sausen in den Synapsen, das etwas Neues schaffen wollte. Wir hatten eine Vision, und die lautete: Kräfte bündeln! Bei Einstieg  sitzen Berater, Kreative, Webspezialisten und kluge Strategen, die täglich Kontakt zu Hochschulen, Verbänden und Unternehmen auf der einen sowie zu Schülern, Eltern und Lehrern auf der anderen Seite haben. Wir veranstalten riesige Messen, um all diese Institutionen und Menschen für eine gemeinsame Zukunft zusammenzubringen. Schon lange lassen wir unsere Erfahrung auch in Beratungsprozesse einfließen. Von der Bedarfsanalyse bis zur fertigen Kampagne erforschen, erörtern und lösen wir Rekrutierungsfragen.

Aber oft bekommen wir zu hören: „Einstieg, ja, das sind doch die mit den Messen.“ Es lag nahe, die Beratungsschiene auf eigene Beine zu stellen, sich ein bisschen freizuschwimmen. Wir haben uns (Achtung, es folgt ein sehr unobjektiver Satzteil!) ein paar der besten, nettesten, wahrscheinlich auch attraktivsten Mitarbeiter geschnappt, um eine Art Matchingmachersuperteam zusammenzustellen. Und jetzt, pünktlich zu Ostern, ist sie endlich da, die neue Agentur für Azubi- und Studentenmarketing.

Egal, ob Sie zwei Azubis, zehn Praktikanten oder 300 Studenten suchen: Wir entdecken Ihre Talente! Und das meint auch: Wir finden heraus, wo Ihre Stärken liegen. Und dann setzen wir Sie so dermaßen in Szene, dass der Nachwuchs gar nicht mehr an Ihnen vorbeikommt.

Zum Start unserer neuen Agentur haben wir ein Geschenk für Sie: ein Whitepaper, das Ergebnisse aus unseren Imagetestings ausplaudert. „7 Fehler im Azubimarketing, die Sie vermeiden können“ heißt das gute Stück. Viel Spaß beim Lesen!

Herzliche Grüße
Anke Tillmann

19 Mrz

Von Azubimobil bis Quick-Bewerbung

Das Bild zeigt einen Screenshot der Kampagnen-Website der Techniker Krankenkasse.

Rückblick auf die 3. Tagung Azubi- und Schülermarketing am 12. und 13. März in Berlin

Unter dem Motto „Young Talents finden und binden“ ging es in Berlin zwei Tage lang darum, wie man Jugendliche für eine Ausbildung im eigenen Unternehmen begeistern kann. Dabei lassen sich Personaler – je nach Leidensdruck – mehr oder weniger einfallen. Um es gleich vorwegzunehmen: Am meisten begeistert hat mich die Quick-Bewerbung: mutig, simpel – und funktioniert!

Tag 1:
Am ersten Tag gab es massenweise spannenden Input zum Thema, wie man die Ausbildung für Jugendliche attraktiv machen kann. Dazu Best Practice-Beispiele, u.a. vom Maschinenbau-Unternehmen Liebherr. Dort kann jeder Azubi, der will, während der Ausbildung ins Ausland gehen. Die Deutsche Bahn geht andere Wege und hat eine eigene Abteilung mit Ausbildungsbotschaftern gegründet, die Schulbesuche absolvieren – dort sind von der Führungskraft bis zum Azubi alle Ebenen vertreten und stellen sich und ihre Jobs den Jugendlichen vor.

Etwas ganz anderes haben sich die Berliner Wasserbetriebe einfallen lassen: Die haben festgestellt, dass es ihrer Zielgruppe (die eben nicht überwiegend aus Abiturienten besteht…) unheimlich schwer fällt, Bewerbungen zu schreiben. Und was haben sie gemacht? Eine vereinfachte Bewerbungsvorlage im Briefformat entwickelt, die „Quick-Bewerbung“. Das ist ein Multiple-Choice-Formular zum Ankreuzen, Zusammenfalten und Abschicken – Gebühr bezahlt Empfänger. So ist es den BWB gelungen, eine wichtige Hürde zu nehmen und den Jugendlichen damit die Möglichkeit zu geben, nicht durch ein perfekt strukturiertes Anschreiben, sondern persönlich im Vorstellungsgespräch zu überzeugen.

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